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Zusammenarbeit für mehr Naturschutz - von guten Beispielen lernen!

17. Juli: Die Greifswalder Agrarinitiative soll weitergehen! Wie das funktionieren kann, berieten die Mitglieder bei einem Workshop Mitte Juli. Trotz Hochsaison bei der Ernte kamen auch zahlreiche Landwirte, denn das Thema „Nachhaltige Landwirtschaft“ bewegt momentan viele - auch die Bürgerschaft der Stadt Greifswald sowie den Senat der Universität Greifswald.
Die in der GAI erarbeiteten Kooperationsvereinbarungen listen dafür eine ganze Reihe von möglichen Ansätzen auf: Beratung, Betriebsnaturschutzpläne, gemeinsame Feldbegehungen, Feldlerchenfenster, Lichtackerstreifen, optimierte ökologische Vorrangflächen und anderes mehr. Geklärt werden muss, wer welche Aufgaben übernimmt, damit die Zusammenarbeit für mehr Nachhaltigkeit in der Landnutzung langfristig funktioniert. Gute Beispiele dafür sind der Landschaftspflegeverband Mecklenburger Endmoräne e.V und die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, die beim Workshop vorgestellt wurden. Was Landwirte und Naturschützer bei beiden Projekten in den vergangenen Jahren und sogar Jahrzehnten gemeinsam auf die Beine gestellt haben, beeindruckte die 30 Teilnehmer des GAI-Workshops. Vorläufiges Fazit der anwesenden Landwirte: Die GAI soll jetzt mit praktischen Maßnahmen in der Landschaft weitergehen. Die GAI weiterhin zusammenhalten, Informationen auszutauschen, Hilfestellung und Beratung zu organisieren, fanden alle Teilnehmer ebenfalls wichtig. Im Herbst wird es Vorschläge geben, wie dies mit verträglichem Aufwand für alle umgesetzt werden kann.

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