Aktuelles

geschrieben am: 09. November 2018

Save the Date: Abschlusstagung!

09.11.: Der neue Termin für die Abschlusstagung des Projektes "Greifswalder Agrarinitiative" steht fest: Am 19.-20. März 2019 lädt das Projekt zur Veranstaltung unter dem Titel "Land-Eigentümer und Land-Wirte im Dialog - gemeinsam Verantwortung für Naturschutz in der Agrarlandschaft tragen" nach Greifswald. Die Tagung richtet sich an Landeigentümer, Landwirte und Naturschützer sowie interessierte Bürger.

geschrieben am: 02. Oktober 2018

Feldtag für Bodenpraktiker

02.10.: Wie die Fruchtbarkeit von Ackerböden ökologisch gefördert werden kann, zeigt das Projekt HumussaufAcker bei einem Feldseminar für Bodenpraktiker am 18. Oktober auf dem Hofgut Strellin in Groß Kiesow. Die Pflanzenbaubareaterin Dr. Sonja Dreymann erklärt auf unterschiedlichen Ackerflächen des Hofgutes Strellin, wie Bodenstruktur, Humusgehalt und Bodenleben zusammenhängen. Sie stellt zudem vor, wie durch gezielte Förderung der Bodenfruchtbarkeit eine ausgeglichene Pflanzenernährung und eine größere Pflanzengesundheit erreicht werden können. Weitere Informationen unter Bodenpraktiker Feldseminar. Anmeldungen sind bis zum 12. Oktober per E-Mail an humus@succow-stiftung.de erbeten.

geschrieben am: 26. Juli 2018

Zusammenarbeit für mehr Naturschutz - von guten Beispielen lernen!

17. Juli: Die Greifswalder Agrarinitiative soll weitergehen! Wie das funktionieren kann, berieten die Mitglieder bei einem Workshop Mitte Juli. Trotz Hochsaison bei der Ernte kamen auch zahlreiche Landwirte, denn das Thema „Nachhaltige Landwirtschaft“ bewegt momentan viele - auch die Bürgerschaft der Stadt Greifswald sowie den Senat der Universität Greifswald.
Die in der GAI erarbeiteten Kooperationsvereinbarungen listen dafür eine ganze Reihe von möglichen Ansätzen auf: Beratung, Betriebsnaturschutzpläne, gemeinsame Feldbegehungen, Feldlerchenfenster, Lichtackerstreifen, optimierte ökologische Vorrangflächen und anderes mehr. Geklärt werden muss, wer welche Aufgaben übernimmt, damit die Zusammenarbeit für mehr Nachhaltigkeit in der Landnutzung langfristig funktioniert. Gute Beispiele dafür sind der Landschaftspflegeverband Mecklenburger Endmoräne e.V und die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, die beim Workshop vorgestellt wurden. Was Landwirte und Naturschützer bei beiden Projekten in den vergangenen Jahren und sogar Jahrzehnten gemeinsam auf die Beine gestellt haben, beeindruckte die 30 Teilnehmer des GAI-Workshops. Vorläufiges Fazit der anwesenden Landwirte: Die GAI soll jetzt mit praktischen Maßnahmen in der Landschaft weitergehen. Die GAI weiterhin zusammenhalten, Informationen auszutauschen, Hilfestellung und Beratung zu organisieren, fanden alle Teilnehmer ebenfalls wichtig. Im Herbst wird es Vorschläge geben, wie dies mit verträglichem Aufwand für alle umgesetzt werden kann.

geschrieben am: 25. Juli 2018

Senat der Universität beschließt Leitbild und Kooperationsmodell

Nach der Bürgerschaft der Hansestadt Greifswald entscheidet sich am 18 Juli auch der Senat der Universität Greifswald dafür: Als Flächeneigentümer bekennt diese sich ebenfalls zum von der Greifswalder Agrarinitiative erarbeiteten Leitbild. Die angestrebte intensive Kooperation mit Landwirtschaftsbetrieben für mehr Nachhaltigkeit in der Landnutzung erhält damit gewichtige Unterstützung.
Jetzt können Blühflächen für Insekten, naturschonender Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln aber auch der fachliche Austausch verstärkt werden. Aus wissenschaftlicher Sicht kann die Universität dazu viel eigene Erfahrungen und Projekte einbringen - von A wie ‚Anbau von Paludikulturpflanzen‘ bis Z wie ‚Zahlungen aus produktionsintegrierter Kompensation‘.  

geschrieben am: 25. Juli 2018

Greifswalder Bürgerschaft: Ja zu „Konzept für nachhaltige Landwirtschaft“

Am 2. Juli hat die Bürgerschaft der Hansestadt Greifswald ein von der Liegenschaftsverwaltung vorgelegtes „Konzept für eine nachhaltige Landwirtschaft“ beschlossen. Ganz konkret: Die Verwendung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels ‚Glyphosat‘ soll bis 2020 auf ein absolutes Mindestmaß reduziert werden. Aber der Ansatz geht noch darüber hinaus. Die Stadt will insgesamt einen Beitrag zu den drängenden Herausforderungen im Natur- und Klimaschutz leisten. In einem neuen Leitbild bekennt sich die Stadt ausdrücklich zu ihrer Verpflichtung als Flächeneigentümer und will beispielhaft vorangehen. Für die Ausgestaltung einer langfristigen Zusammenarbeit mit den Pächtern in diese Richtung gibt es bereits viele Ansätze. Entsprechende ‚Kooperationsvereinbarungen‘ sollen jetzt abgeschlossen und Schritt für Schritt mit Leben gefüllt werden – denn: man will sich schließlich nicht an Worten, sondern an Ergebnissen messen lassen.  

Leitbild und Kooperationsvereinbarung waren seit Herbst 2017 in den Gremien der Greifswalder Agrarinitiative erarbeitet worden. Alle beschlossenen Dokumente finden sich im Ratsinformationssystem der Stadt Greifswald unter http://pvrat.de/ratsinfo/greifswald/Proposal.html?select=3678.

geschrieben am: 06. Juni 2018

Save the date

Bei der Tagung vom 10.-11. Oktober 2018 unter dem Titel „Land-Eigentümer und Land-Wirte im Dialog - gemeinsam Verantwortung für Naturschutz in der Agrarlandschaft“ will die Greifswalder Agrarinitiative Ergebnisse des gleichnamigen Projekts präsentieren, das die Deutsche Bundesstiftung Umwelt finanziert hat. Eigentümer, Nutzer und Pächter von Flächen sind wie Naturschutz- oder Landwirtschaftsorganisationen, Wissenschaftler und Politiker eingeladen, Möglichkeiten für eine nachhaltigere regionale Landwirtschaft zu diskutieren. In einem öffentlicher Abendvortrag (10. Oktober, 19:30 Uhr) wird Prof. em. Dr. Ulrich Hampicke, ehem. Professor für Landschaftsökonomie an der Universität Greifswald die Greifswalder Agrarinitiative in allgemeine Tendenzen in Deutschland und Europa einordnen. Ort der Tagung ist das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg.