Orte & Aktivitäten

Das Projektgebiet bildet das Umland der Universitäts- und Hansestadt Greifswald in einem Radius von etwa 20 km. In diesem Raum besitzen die Projektpartner – die Handestadt und die Universität Greifswald, die Nordkirche und die Peter-Warschow-Sammelstiftung - gemeinsam etwa 10.000 ha landwirtschaftliche Nutzflächen, die vollständig an Landwirtschaftsbetriebe aus dem Umland verpachtet sind.

Landwirtschaftliche Nutzfläche (LNF) rund um Greifswald im öffentlichen Eigentum

 

Die Landschaft rund um Greifswald ist von der landwirtschaftlichen Nutzung geprägt. Die durchschnittliche Schlaggröße liegt bei rd. 40 ha. Einzelschläge können dabei aber auch von wenigen Hektar bis zu 180 ha Größe umfassen. Als Hauptkulturen werden im Bereich Marktfruchtbau Winterweizen, Wintergerste und Winterraps angebaut, der Anbau von Mais spielt als Gärsubstrat für Biogasanlagen sowie für einige wenige Milchviehbetriebe eine wichtige Rolle. Neben den Hauptkulturen werden je nach Betrieb noch weitere Feldfrüchte angebaut, wobei einzelne Betriebe ein Fruchtartenspektrum von bis zu 11 verschiedenen Kulturen. Außerhalb der milchviehhaltenden Betriebe wird das Grünland meist extensiv mit Mutterkühen, in kleinen Anteilen auch mit Schafen bewirtschaftet. Unter den in der Vergangenheit unter den Pächtern vorhandenen 10 Ökobetrieben kam es in 2014 zu drei Rückumstellungen.
(Quelle für Zahlenangaben: eigene Erhebungen)